Liedermacher

Stefan Weitkus


Ich bin nicht laut, schrill, nicht hart oder still.

Bin weder schön, noch hässlich, bin aber unersetzlich.

Bin Kontrolle im Fallen und der Weg zum Ganzen,

bin anders als die Anderen und will tanzen.

 

Bin schüchtern und oft nüchtern,

doch bin ich auch besser und wesentlich länger.

Ich bin, wie ich bin und finde den Sinn.

Ich bin politisch und nicht korrekt,

bin einfach und doch kompliziert, bin überstrapaziert.

 

Auf die Frage wer bin ich,

sag ich nur so viel ich weiß:

Ich bin´s ohne Scheiß, einer der sich begreift

und nie über die Stränge schweift.

 

Oh, bin ich mal leer und komm gar nicht erst her,

dann ist das auch nicht verkehrt.

Bin weise, mittlerweile und man sagt ganz süß,

ich denke eher bitter, so wie ein Gewitter.

 

Ach ich bin, wie ich bin und finde den Sinn.

Bin irgendwo ausgestiegen und hab mich verdrückt,

lies alles liegen auf meiner Flucht.

 

Ich bin auch ängstlich und sehe den Kampf,

will aber nicht kämpfen, verdammt.

Ja, Veränderung bin ich auch,

doch lieber gewohnt und vertraut.

 

Nein, hab keine Macht,

brauche kein Geld und lehne es ab.

Ja, das bin ich, versteht ihr den nicht ???

 

Ich bin verdächtig und wurde erwischt,

hab mich fangen lassen, so ein Mist!

Bin der Erste und noch nicht am Ziel,

weiß nicht wie lange ich noch reisen will.

 

Oh ja, ich bin verbunden und eng,

hab alles gefunden und war sehr streng.

Und jetzt ist es alles was ich bin

und finde den Sinn, hemmungslos und verletzlich,

ein bisschen so wie letztlich.

Und doch ganz okay und ich tu keinem weh.

 

Ach, das bin ich, wirklich???

Ich bin, wo ich bin und finde den Sinn.

Ein letzter Gedanke war mir noch klar -

 irgendwann bin ich da.

 

Stehe auf großen Bühnen und werde verzaubern,

behüten, was alles so schön und einzigartig mich macht,

ich geb Euch was ab.